Befolge diese 4 Schritte, um ab heute eine Schreibroutine zu entwickeln | KnowHowLounge

Befolge diese 4 Schritte, um ab heute eine Schreibroutine zu entwickeln

Und, wie oft hast du deine Neujahrsvorsätze schon über den Haufen geworfen?

Statistiken belegen, dass 95% der Menschen ihre Neujahrsvorsätze bis am 15. Januar brechen und somit scheitern.

Aber warum fassen wir überhaupt Neujahrsvorsätze?

Schon bei der Maslowschen Bedürfnispyramide lernen wir: Die Wünsche des Menschen sind unabdingbar. Übersetzt: Wir sind nie zufrieden!

Deshalb verspüren wir auch den stetigen Wunsch nach Veränderung. Beginnt am 1. Januar ein neues Jahr, verspüren wir die Chance auf einen Neustart. Deshalb machen wir uns Neujahrsvorsätze im Januar und nicht im Juli.

Das Problem mit der Veränderung

Fassen wir Vorsätze fürs neue Jahr, tun wir das meist aus den falschen Beweggründen. Wir wollen uns verändern.

Aber ich verrate dir was: Veränderung passiert automatisch.

  • Die Wirtschaft verändert sich.
  • Die Politik verändert sich.
  • Unser Körper verändert sich.
  • Die Natur verändert sich.
  • Die Technologie verändert sich.
  • Der Vollmond verändert sich.

Veränderung passiert automatisch. An unserer Entwicklung müssen wir arbeiten!

Das Problem mit der Wunschliste

Wenn wir Neujahrsvorsätze fassen, machen wir eigentlich eine Wunschliste.

  • Ich möchte aufhören zu rauchen.
  • Ich möchte abnehmen.
  • Ich möchte regelmäßig schreiben.

Das Problem dabei? Wir sind nicht überzeugt, bekennen uns nicht dazu.

Wir drängen uns für ein paar Tage, die gemachten Vorsätze einzuhalten. Leider funktioniert das nicht und im nächsten Jahr lassen wir die Vorsätze gleich ganz weg, denn wir wollen uns schließlich nicht selber enttäuschen.

Anziehung ist gefragt

Um etwas durchzuziehen, brauchen wir gute Gründe. Wir müssen einen Beschluss fassen und uns darauf fokussieren.

Wir brauchen ein Ziel, eine Vision: etwas, das uns anzieht!

Denn wenn wir uns zu etwas zwingen, drängen oder überwinden müssen, brauchen wir Willensstärke und die hält meist nicht lange an (gemäß Statistik bis zum 15. Januar).

Schaffen wir es hingegen, einen Vorsatz so interessant zu machen, dass wir unbedingt daran arbeiten wollen, er uns anzieht, wir es abends kaum erwarten können einzuschlafen, um morgens wieder daran arbeiten zu können – dann, ja dann werden wir es schaffen.

Aber was hat das mit unserer Schreibroutine zu tun?

Genau wie mit den Neujahrsvorsätzen, muss ich dafür sorgen, dass ich unbedingt schreiben will. Ich brauche einen Grund, eine Vision, die mich anzieht.

Will ich in nützlicher Frist ein Buch schreiben, komme ich etwas nicht herum: eine Schreibroutine.

Nichts hat mein Leben als Schreiberling dermaßen verändert, wie das Entwickeln einer Schreibroutine.

Der Trick dabei?

Mach Schreiben zur Gewohnheit

Ich putze morgens, mittags und abends die Zähne. Mache ich das ausnahmsweise nicht, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Warum? Weil ich mir darüber im Klaren bin, warum ich mir meine Zähne putze. Es gehört zu meiner Tagesroutine. Ich weiß, dass Zähneputzen gut für mich ist, und habe es mir deshalb angewöhnt.

Als Kind war das ganz anders. Ich habe Zähneputzen gehasst und versucht es zu vermeiden, wo es nur ging. Ich habe den Sinn dahinter nicht erkannt.

Mit dem Schreiben funktioniert das genau gleich. Ich habe mir Schreiben angewöhnt. Ich schreibe jeden Tag mindestens 500 Worte, und zwar egal, ob ich gerade an einem Buch arbeite oder nicht (wenn ich dann wirklich an einem Buch arbeite, dürfen es gerne mehr werden).

Ich weiß, warum ich schreibe und was es mir bringt.

Es gehört zu meinem Alltag – wie das Zähneputzen. Lasse ich einen Tag aus, habe ich ein schlechtes Gewissen.

Ich weiß, das ist alles so leicht daher gesagt. Deshalb präsentiere ich dir 4 Schritte, die es dir ermöglichen ab heute eine Schreibroutine zu entwickeln, die zur Gewohnheit wird.

Schritt 1: Analyse

Analysiere deine Leistungskurve

Als ich noch angestellt war, hatte ich einen Bürojob. Morgens habe ich jeweils die komplizierten und unangenehmen Arbeiten erledigt.

Warum? Weil ich genau wusste, dass ich nach dem Mittagessen für nichts zu gebrauchen bin. In dieser Zeit habe ich mich dann, falls möglich, mit anspruchsloseren Arbeiten beschäftigt.

Ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass ich morgens sehr gut arbeite und dann auch abends wieder. Aber am Nachmittag würde ich am liebsten anderes tun.

Seit ich selbständig bin, mache ich das auch so. Ich arbeite am Nachmittag nicht, jedenfalls nicht, wenn ich nicht unbedingt muss.

Würde ich nun beschließen, meine Schreibroutine in den Nachmittag zu verlegen, würde ich vermutlich verzweifeln.

Klar, ich könnte es mir angewöhnen, aber ich würde damit eine Menge Zeit verschwenden, da meine persönliche Leistungskurve am Nachmittag am schwächsten ist.

Du kennst dich am besten und weißt, wann du am besten funktionierst. Versuch deine Schreibroutine in einem dieser Fenster unterzubringen.

Falls du jetzt die Hände über dem Kopf verwirfst und ich habe doch keine Zeit schreist, lies dir doch mal diesen Beitrag von Walter auf Schreibsuchti.de durch.

Analysiere deinen aktuellen Schreibprozess

Stell dir folgende Fragen:

  • Wie regelmäßig schreibe ich? (Täglich, ab und zu, 5x in der Woche)
  • Wie viele Wörter täglich?
  • Wie lange? (Unterschiedlich, eine Stunde täglich)
  • Womit? (Von Hand, Computer)
  • Was will ich damit erreichen? (Ein Buch, eine Kurzgeschichte, Gedichte?)
  • Warum schreibe ich? (Will ich reich werden, zur Selbsterfüllung, beruflich, etc.?)
  • Wo schreibe ich? (Bürotisch, Couch, im Bett, im Bistro, im Zug?)
  • Wann schreibe ich? (Tageszeit)
  • Habe ich eine Struktur oder gehe ich nach Lust und Laune vor? (Mal morgens, mal gar nicht, mal abends, mal eine halbe Stunde, mal fünf Minuten)
  • Welche Ausreden habe ich, um nicht zu schreiben? (Keine Zeit, keine Muse, meine Lieblingsserie kommt im Fernsehen)
  • Was tue ich, bevor ich schreibe? (Kaffee/Tee kochen, Essen, Joggen)

Sei unbedingt ehrlich zu dir selber! Wenn du dich schon bei der Analyse belügst, kannst du es gleich vergessen!

Mach dir deine Gedanken und schreib es dir auf! Aufschreiben deshalb, weil du es dadurch schwarz auf weiß hast!

Schritt 2: Rituale prüfen

Ich treibe regelmäßig Sport. Als ich noch angestellt war, konnte ich mir meine Tage nicht frei einteilen, somit blieb unter der Woche jeweils nur der Abend übrig, um zu joggen oder mich aufs Rad zu schwingen.

Aber wer kennt das nicht, du nimmst dir etwas vor, kommst dann nach Hause und bevor du dich versiehst, hängst du schon vor der Glotze oder machst sonst was, das du dir gar nicht vorgenommen hast.

Um dieser Falle zu entgehen, habe ich mich zuhause als Erstes gleich in die Sportklamotten gestürzt. Dieser einfache Schritt hat dazu geführt, dass ich in den Sportmodus umgeschaltet habe.

War ich erstmal im Sportmodus, konnte ich anderen Verlockungen widerstehen, habe Sport gemacht und mich danach gut gefühlt.

Das Anziehen der Sportklamotten war mein Ritual, um mich in den Sportmodus zu versetzen.

Um mich in den Schreibmodus zu versetzen, mache ich mir eine Tasse Kaffee (ausnahmsweise auch Tee) und höre dann anschließend motivierende Musik. Ich habe dafür gar eine Wiedergabeliste auf meinem iPod angelegt. Diese nenne ich liebevoll »Epic Shit«.

Hast du ein Ritual vor dem Schreiben?

Bestimmt gibt es Tage, an denen es dir leicht fällt zu schreiben und an anderen bist du schwach, findest Ausreden und schreibst nicht.

Überleg dir, ob du an den Tagen, an denen dir das Schreiben leicht fällt, etwas anders machst.

Was tust du an diesen Tagen, bevor du jeweils mit Schreiben anfängst?

Falls dir etwas in den Sinn kommt, versuch das ab sofort jedes Mal vor dem Schreiben zu tun. Mach es zu deinem Ritual.

Hast du nichts, überleg dir ein Ritual. Versuchs mit einer Tasse Tee/Kaffee oder mit Musik. Vielleicht hilft es auch, kurz in einem Buch zu lesen, einen Handstand zu machen oder ganz einfach eine bequeme Hose anzuziehen.

Was du genau tust, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass du es ab jetzt IMMER vor dem Schreiben tust.

Mach es zu deinem Ritual, um dich in den Schreibmodus zu versetzen.

Schritt 3: Vision kreieren

Was ist deine unwiderstehliche Vision, dein Ziel, wenn’s ums Schreiben geht?

Wir brauchen eine Vision, ein Ziel, etwas, das uns motiviert aufzustehen.

Etwas, das uns anzieht und nicht etwas, das uns drängt.

Wir müssen eine Vision kreieren und uns dazu entschließen, diese umzusetzen!

Beispiel:

Willst du bis Ende Jahr einen Roman auf Amazon veröffentlichen, dann schreib dir das auf.

»Bis am 31.12.201x habe ich mein 100’000 Wörter umfassendes Buch »XY« beim Amazon veröffentlicht.«

So blöd das klingen mag, aber schreib dir das wirklich auf. Bekenn dich dazu!

Lies es jeden Tag laut vor, rede dir das ein.

Nachdem du es laut gelesen hast, schließe die Augen und visualisier es.

  • Stell dir vor, wie du vor deinem Computer sitzt und schreibst.
  • Stell dir vor, wie du dabei Spaß hast.
  • Stell dir vor, wie es ist, wenn du den Namen deines Buches googlest und es findest.
  • Stell dir vor, wie deine Freunden und Bekannten dein Buch lesen und dich danach bewundern.

Das sind nur Beispiele, finde deinen eigenen Weg. Aber mach das ab heute jeden Tag!

Schritt 4: Gewohnheiten / Rituale etablieren

Mach »ich sollte« zu »ich muss«

Um Gewohnheiten, respektive Rituale zu etablieren, musst du »ich sollte« zu »ich muss« machen.

Was meine ich damit?

Sobald du etwas unbedingt willst, ist es keine Frage mehr, ob du es machst oder nicht. Du tust es.

Warum? Weil du eine ganz andere Einstellung dazu hast. Wenn ich dir rate, dass du deine »ich sollte« zu »ich muss« machst, meine ich damit, dass du etwas so dringend willst, dass du es aus deiner inneren Überzeugung heraus musst.

Ein (unrealistisches, aber verdeutlichendes) Beispiel:

Stell dir vor, du bekommst die Möglichkeiten, ein ganzes Jahr bezahlten Urlaub zu machen.

Einzige Bedingung: Du musst für fünf Monate jeden Tag, um 04.00h zur Arbeit erscheinen. Schaffst du das, gibt dir dein Chef ein Jahr bezahlten Urlaub, einfach so.

Was machst du? Falls du dieses Jahr bezahlten Urlaub im Austausch für 5 Monate früh aufstehen willst, musst einen Weg finden.

Ob du dabei auf Schlaf verzichtest oder früher ins Bett gehst, spielt keine Rolle. Du willst, du wirst, du MUSST einen Weg finden, um dein Ziel erreichen.

Hebe deine Ansprüche, entwickle dich weiter

Kürzlich habe ich irgendwo diese kleine Geschichte aufgeschnappt.

Ein Mann erinnert sich an einen Zirkusbesuch in seiner Kindheit. Außerhalb des Zeltes wurden vor der Show die Zirkustiere in einer Art Zoo präsentiert. Ob man das gut findet oder nicht, ist eine andere Geschichte. Jedenfalls gab es dort diese zwei Elefanten. Beide standen hinter einem lottrigen Zaun und waren zusätzlich mit einem Seil an einem im Boden eingeschlagenen Pflock angebunden.

Diese beiden Elefanten wurden also lediglich durch ein lächerliches Seil und einen noch lächerlicheren Zaun am Weglaufen gehindert. Wir sprechen hier von zwei ausgewachsenen Elefanten. Hey, das sind die Tiere, die mit ihren Rüsseln Bäume ausreißen!

Aber da die Elefanten von klein auf – als sie tatsächlich noch nicht genügend Kraft hatten – mit diesem Seil an einen Pflock angebunden wurden, haben sie gelernt, dass sie nicht weglaufen können.

Was will ich damit sagen?

Ganz einfach, gib dich nicht mit dem zufrieden, was du hast. Stillstand ist der Anfang vom Ende.

Der Mensch braucht Entwicklung, um zufrieden zu bleiben.

Akzeptiere ich meine Situation, wie sie ist, verhindere ich meine Weiterentwicklung.

Hast du das erstmal begriffen, fällt es dir auch nicht mehr so schwer »ich sollte« zu »ich muss« zu machen.

Gewohnheiten kreieren

Überleg dir Gewohnheiten, die hilfreich sind, um dein Ziel, deine Vision, zu erreichen.

Was musst du täglich anders machen, um zu schaffen, was du willst?

  • Musst du früher aufstehen, um dein Schreiben in den Morgen zu verlagern?
  • Weniger Trash-TV schauen?
  • Mehr Sport machen, um einen Ausgleich zum Schreiben zu erhalten?
  • Mehr Schreibratgeber lesen, um deine Schreiblust zu steigern?
  • Musst du an einem anderen Ort schreiben?

Mach dir deine Gedanken und fang an auszuprobieren. Du brauchst nicht auf Anhieb die richtige Lösung zu finden. Aber du musst beginnen dich weiterzuentwickeln und aktiv daran arbeiten, gute Gewohnheiten zu finden und zu etablieren.

Fortschritt prüfen

Gewisse Studien sprechen davon, dass man eine Gewohnheit etabliert, indem man etwas für 30 Tage am Stück macht, andere sprechen von 60 und wiederum andere von 90 Tagen.

Fakt ist: Eine Gewohnheit zu etablieren braucht Zeit.

Deshalb: Kontrolliere deinen Fortschritt. Nimm einen Kalender, ein Blatt Papier, leg ein Scrivener Projekt an oder nutze Evernote.

Notiere die Gewohnheiten, die du etablieren willst – in diesem Fall die Schreibroutine.

Dann hake diese täglich, für mindestens 30 Tage am Stück ab. Somit verpflichtest du dich gegenüber dir selber.

Außerdem: Schaffst du es, etwas 30 Tage am Stück zu machen, ist die Chance hoch, dass es schon zur Gewohnheit geworden ist (selbstverständlich kannst du dir auch mehr als 30 Tage vornehmen, jedoch wird die Hürde dadurch höher und die Wahrscheinlichkeit zu scheitern grösser).

Merke: Wille hält nicht an, Gewohnheiten schon.

NEU: Hol dir meinen kostenlosen Schreibfortschritt-Rechner. 

Fazit

Eine Schreibroutine zu entwickeln ist leichter gesagt, als getan. Befolgst du jedoch diese 4 Schritte, steigen deinen Chancen, es zu schaffen erheblich an.

Aber machen wir uns nichts vor, die meisten, die diesen Beitrag lesen, werden es trotzdem nicht schaffen. Warum? Weil sie es nicht umsetzen oder nach wenigen Tagen schon aufgeben – noch bevor die Schreibroutine zur Gewohnheit geworden ist.

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass es nur zwei Qualen im Leben gibt:

  • Die Qual der Reue
  • und die Qual der Disziplin.

Reue wiegt Tonnen, Disziplin nicht.

Wie siehst mit dir aus, magst du Tonnen mit dir rumschleppen?

Hilf mit, andere zu motivieren. Wie ist dein Ritual, um in den Schreibmodus zu gelangen! Hinterlasse einen Kommentar!

Viel Erfolg und: auf Wiederschreiben!

Hinterlasse einen Kommentar 22 Kommentare

Petra Koglin Antworten

Hallo alle zusammen…….habt ihr auch schon auf den nächsten Beitrag von Gian gewartete ich schon…..ich brauchte mal wieder einen Motivationsschub. Aber als ich ihn gelesen habe musste ich wirklich lachen……ich habe mir für das neue Jahr nix vorgenommen….nur einen innerlichen Wunsch ein Buch zu schreiben in die Tat umzusetzen. Im letzten Jahr habe ich bereits begonnen mir einen Arbeitsplatz zu schaffen….mir einen Zeitplan zumachen wann ich mich dort hin begebe( was nicht so einfach im 3 Schichtsystem ist)…….dazu habe ich mir einen Kalender besorgt wo ich jeden Tag meine Arbeit eintrage…..bleiben mehr als 2 Tage die Seiten leer oder es steht dort nur ein nix werde ich unzufrieden……also habe ich erstmal mein Limit von 1000 auf 500 Wörter herunter geschraubt……an dem Tag wo es mir wirklich nicht gelingt in meinem Arbeitsplatz abzutauchen füttere ich Evernote bei jeder Gelegenheit( die paar Minuten hat man immer)…..und wenn es einfach nur Ideen oder sonst der gleichen ist……wenn es mir am nächsten Tag dann wieder was dazwischen kommt habe ich so ein schlechtes Gewissen das ich lieber auf 1-2 Stunden Nachtschlaf verzichte…..denn ich will mein Ziel erreichen…..und wenn ich schreibe bin ich glücklich und stolz auf mich zugleich…..also jeden Tag ran und damit wieder einen Schritt näher am Ziel zu sein.
Ich habe mittlerweile eine Routine…..ich gehe mit meinen Hund spazieren und mache mir Gedanken und es nicht gleich wieder zu vergessen wird getippt und dabei habe ich es geschafft meine 500 Wörter täglich zu überbieten…..also probiert es und viel Erfolg……..

    Gian Antworten

    Hallo Petra
    Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
    Deine Worte strotzen vor Motivation. Man erkennt, dass du ein Ziel verfolgst. Du schreibst, dass du lieber auf 1-2 Stunden Schlaf verzichtest, um dafür schreiben zu können. Und ich wette, dass dir dieser Schlaf nicht fehlt. Denn wenn man freiwillig auf Schlaf verzichtet, um dafür an seinen Träumen zu arbeiten, erklärt man seinem Gehirn gleichzeitig, dass die geschlafenen Stunden ausreichen – auch wenn es keine 8 Stunden sind.
    Mit dem Hund spazieren gehen ist eine sehr schöne Routine und auch sehr geeignet, um gleich in die Gedankenwelt abzutauchen!

    Lg, Gian

Roger Antworten

Hallo Gian
Danke für diesen Beitrag, genau sowas brauche ich jetzt. Ich komme nämlich überhapt nicht dazu, regelmässig zu schreiben. Es ist zum verzweifeln.
Ich werde den Tipp mit dem Ritual entwickeln sofort umsetzen. Muss nur noch herausfinden, was ich machen soll. 🙂
Gruss
Roger

    Gian Antworten

    Hi Roger

    Viel Erfolg! Gib Bescheid, wenn du ein Ritual gefunden hast!

    Lg, Gian

Eveline Antworten

Ich mach vor dem Schreiben jeweils 15-20 Minuten Yoga. Entspannt mich und macht mich „schreibbereit“.
LG, Eveline

    Gian Antworten

    Hallo Eveline

    Yoga klingt auch interessant. Kann mir gut vorstellen, dass es hilft runterzufahren, um in den Schreibmodus zu gelangen.

    Lg, Gian

Nachtschnegge Antworten

Hi Gian. Das mit den 2 Qualen im Leben ist genial, hat was!
Hm, Ritual vor der Schreibroutine? Ich habe keinen Hund, wie Petra, drum fällt das schon mal aus. Bisher hab ich mir einen Tee gemacht. Ist wohl nix, hat nämlich nicht gut funktioniert… Ich bin sowas von nachlässig, einfach nur furchbar.
Aber ich werde versuchen, deine 4 Schritte umzusetzen. Mal schauen, ob das was bringt bei mir. Bin ein kleiner, ach was, ein grosser Chaot.
Schönen Gruss in die Nacht hinein

    Gian Antworten

    Hey Nachtschnegge

    Gib Bescheid, ob du fündig geworden bist!

    Lg, Gian

Leoni Antworten

Wow, danke. Als ich analysiert habe, wann mir Schreiben leicht fällt, habe ich gemerkt, dass ich davor jeweils in meinen alten Notizen gestöbert habe. Irgendwie scheine ich damit mein Hirn auf Kreativität zu schalten!
Ich werd das ab sofort jedesmal vor dem Schreiben versuchen und es so hoffentlich zum meinem Ritual machen!

    Gian Antworten

    Hallo Leoni

    Sehr schön. Und immer dranbleiben, damit es auch zur Gewohnheit wird!

    LG, Gian

Markus Antworten

Ich brauch kein Ritual, ich setz mich einfach hin und schreib. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es hilft, wenn man schlecht drauf ist und unmotiviert.

    Gian Antworten

    Jeder funktioniert anders. Hauptsache du hast deinen Weg gefunden!

Gil Antworten

Hi zusammen
Ich gönne mir vor dem Schreiben ein Tässchen Kaffee. Stimmt mich sofort auf Schreiben ein und macht mich zudem wach. Schreibe immer früh morgens, vor der Arbeit!
Gil

    Gian Antworten

    Hi Gil
    Ja, früh morgens schreibe ich auch am besten.
    Lg, Gian

Lena Antworten

Lieber Gian!
Vor ca. 3 Monaten habe ich dir schon einmal geschrieben, da mir die nötige Motivation für mein – Pojekt Buch – gefehlt hat. Ich hatte mir schon damals das Ziel gesetzt, anfang Februar mit meinem Buch fertig zu sein und siehe da, es hat geklappt. Mein Manuskript ist fertig und nun auch schon einsende bereit. Ich bin natürlich unglaublich stolz auf mich und freue mich total, dass ich mein Ziel so ausnahmslos verfolgt habe, allerdings hatte ich schon, zwei Tage nachdem ich mit meinem Manuskript fertig war das Bedürfnis, wieder an etwas neuem zu arbeiten. Nun hätte ich ein paar kleine Fragen, bei denen es mich sehr freuen würde, wenn du sie mir beantworten würdest.
1) Ist es komisch, wenn ich mich so kurz nach einem Erfolgserlebnis schon wieder danach sehene, etwas neues zu schaffen? Glaubst du, dass ich mich in irgendetwas verrenne? (Erwähnenswert wäre vielleicht noch, dass ich noch zur Schule gehe und ich somit meine ganze freie Zeit in mein Buch investiert habe.)
2) Auf was muss ich bei den Verlagen besonders achten, wenn ich mein Manuskript einschicken möchte?
3) Hast du vielleichtt ein paar Vorschläge, welche Verlage ehrlich und sicher sind und bei denen Jugendbücher in das Chema passen?

PS Ich danke dir wirklich vielmals für diese tolle Seite. Immer wenn ich total unmotiviert war, konnte ich mir mit ein paar Mausklicken den nötigen Motivationsschub von dir hohlen! Vielen Dank dafür.
Glg Lena 🙂

    Gian Antworten

    Hallo Lena

    Erstmal vielen Dank für deine netten Worte.

    Ich finde es genial, dass du es tatsächlich geschafft hast, dein Buch fertig zu schreiben!

    Wenn du jedoch davon sprichst, dass es schon einsendebereit ist, werde ich hellhörig. Hellhörig deshalb, weil ich hoffe, dass du mit fertig, nicht „nur“ fertiggeschrieben, sondern fertig geschrieben und überarbeitet meinst.

    Denn die erste Fassung ist bekanntlich für die Tonne – und das ist überhaupt nicht negativ gemeint. Im Idealfall lässt man sein Werk mehrere Wochen liegen und liest es dann erneut durch. Es ist dann fast, wie ein fremdes Werk und mit neuer Distanz erkennt man Dinge, die man kurz nach Beendigung des Schreibprozesses nicht bemerkt hat. Dann geht’s los mit der ersten Überarbeitung, der zweiten usw.

    Bezüglich deiner Fragen:

    1) Es ist überhaupt nicht komisch, wenn du nach Beendigung eines Manuskriptes gleich das nächste in Angriff nehmen willst. Im Gegenteil, es beweist, das Schreiben deine Leidenschaft ist. Und der will man am liebsten ständig nachgehen.

    2) Ich bin nicht der Erfahrenste, wenn’s ums Verlage finden geht. Aber eins weiss ich, wenn jemand Geld von dir will, bevor er überhaupt etwas für dich tut: Finger weg.
    Am besten bemühst du Google und suchst nach Verlagen, die zu deinem Genre passen. Dann suchst du auf den jeweiligen Webseiten nach denn Anforderungen für eingesendete Manuskripte. Jeder Verlag ist da ein bisschen anders. Länge des Exposés, Leseproben, elektronisch oder Papier, etc.

    Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, das Buch kostenfrei im Selfpublishing (beispielsweise bei Amazon zu veröffentlichen). Aber Achtung: Lieferst du dort nicht Qualität (damit meine ich auch Rechtschreibung und Orthographie) ab, wirst du in den Bewertungen „zerrissen“. Schau dir dazu doch mal diese Webseite an: http://www.selfpublisherbibel.de/

    3) Leider kann ich dich hier nur auf Google verweisen.

    Ich hoffe, du kannst mit meinen Antworten etwas anfangen!

    Nun wünsche ich dir weiterhin viel Spass beim Schreiben!

    Liebe Grüsse
    Gian

molli Antworten

Danke, wirklich sehr guter Artikel. Vielleicht hilft er ja meine kleine Blockade zu beenden 🙂

    Gian Antworten

    Hallo

    Freut mich zu helfen!

    LG, Gian

Marco von tennis-insider.de Antworten

Servus 🙂

über Facebook bin ich auf deinen Blog gestoßen und zack – direkt bei diesem grandiosen Artikel hängengeblieben.

Denn er beinhaltet eine Weisheit: Man muss sich selbst kennenlernen und herausfinden, wann man am BESTEN schreiben kann.

Bevor man dies nicht wirklich weiß, verliert man eventuell wertvolle Zeit. All das planlose „niederschreiben wenn man mal Lust hat“ bringt einen nur im Schildkrötentempo weiter 😉

Mach weiter so!
Marco

Walter Antworten

HI Gian,
Danke für die Erwähnung und Verlinkung.

Ich kann das nur bestätigen: Das wichtigste ist die Schreibroutine.

Und das wichtigste an dieser Routine: Man darf sie niemals schweifen lassen. Sie muss heilig sein.

Ohne dieses Verständnis wird Schreiben immer nur ein Hobby sein und aufgeschoben werden.

Oder wie Stephen King es sagt:

„Anfänger warten auf die Muse. Profis setzen sich hin und fangen an zu schreiben.“

Alles Liebe,
Walter

Efa Antworten

Ich arbeite hauptberuflich als Texterin und mir viel es immer wieder schwer, eine einheitliche Vorgehensweise zu finden (die besonders effektiv ist). Dieser Beitrag hat mir sehr geholfen und ich werde versuche deine Tipps & Tricks beim nächsten Text anzuwenden 🙂

Nina Antworten

Vielen Dank für die tollen Tipps! Ich hab bei mir festgestellt, dass ich abends am besten schreibe. Aber ich bekomme keinen Satz aufs Papier, wenn da nicht schon irgendwas steht, bei mir gehts um Blogbeiträge und nicht um Bücher. Sprich nach jedem Beitrag ist das Papier wieder leer.

Mein trick ist, dass ich mir irgendeinen Text auf meine leere Seite kopiere, z.b. historische Daten, die ich sonst nicht aus dem Kopf wüsste. Wenn dann ein großer Absatz da ist, löst sich meine Blockade und ich kann anfangen. Das kopierte lösch ich dann nach und nach wieder.

Hört sich vielleicht doof an, funktioniert aber für mich 🙂

VG, Nina

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