Wie kann ich mit Schreiben Geld verdienen, ohne ein Buch zu veröffentlichen? | KnowHowLounge

Wie kann ich mit Schreiben Geld verdienen, ohne ein Buch zu veröffentlichen?

Du schreibst für dein Leben gerne, doch die Veröffentlichung deines Buches und somit auch die Chance mit Schreiben Geld zu verdienen ist unerreichbar weit weg?

Vielleicht habe ich eine Lösung für dich.

Info: Dieser Beitrag stammt aus dem Jahr 2013! Möglicherweise sind gewisse Informationen nicht mehr identisch.

Hast du gewusst, dass in der Internetwelt ständig Bedarf an Texten herrscht? Unter anderem auf folgenden Gebieten besteht Nachfrage:

  • Agenturen
  • Blogger
  • Shopbetreiber
  • Webmaster
  • Unternehmen

 

Was heißt das genau?

Ganz einfach. Wenn du kein Problem damit hast, zu irgendeinem Thema Recherchen anzustellen und dann davon einen Text zu verfassen, kannst du sofort anfangen, Geld mit Schreiben zu verdienen.

Aber Achtung: Falls du jetzt vom großen Reichtum träumst, muss ich dich enttäuschen. Als Käufer von Texten erhalte ich für einen Wortpreis von 2 Cent hervorragende Qualität!

Das bedeutet: Für einen Artikel mit 1000 Worten verdienst du gerade mal 20 Euro. Ich persönlich habe dafür größten Respekt. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, was dazugehört zu einem Thema zu recherchieren und dann einen Text darüber zu verfassen.

Kurz: Es ist Arbeit! Und für mich persönlich ist es Arbeit, die ich nicht mag. Ich mag es schlicht und ergreifend nicht, zu recherchieren und schon gar nicht, über Sachen zu schreiben, die ich nicht mag.

Aber das muss nicht heißen, dass es dir gleich geht.

Geld verdienen mit Schreiben – was gibt es für Anbieter?

Plattformen, bei denen du dich als Autor anmelden kannst, gibt es viele. Aus eigener Erfahrung – allerdings als Auftraggeber für Produktbeschreibungen und Webseiteninhalte  –  kenne ich folgende zwei Dienste:

1. Machdudas.de

Auf Machdudas werden alle möglichen Jobs vermittelt. Von der Gartenarbeit übers Programmieren bis hin zum Texten. Ganz einfach registrieren

und das eigene Profil ausfüllen. Danach entweder auf Arbeitssuche gehen oder Arbeit vergeben.

Anhand eines Bewertungssystems (wie man es von Ricardo oder Ebay kennt), kann ich einschätzen, wie die Qualität meines Gegenübers einzustufen ist.

Lies hier die Erklärung von Machdudas: So funktionierts.

Wenn du dir einen Auftrag geangelt hast, werden die Kontaktdaten weitergegeben und dann kannst du persönlich mit deinem Gegenüber per Mail in Kontakt treten. Allfällige Folgeaufträge kannst du theoretisch ohne Machdudas abwickeln und dir somit auch die Gebühren sparen.

Tipp: Als Auftraggeber kann ich Jobs ausschreiben, ohne dabei eine Preisangabe zu machen. Ich habe das jeweils so gemacht, dass ich die Bewerber darum gebeten habe, mir einen Fixpreis pro Wort zu nennen. Ich habe noch nie mehr als 2 Cent pro Wort bezahlt (es gab genügend Angebote für diesen Preis). Das solltest du bei Bewerbungen auf Machdudas im Hinterkopf behalten.

Zu den Gebühren:

  • Als Auftraggeber: Kostenlos, danach muss ich natürlich die Rechnung meines Texters bezahlen.
  • Als Texter: 3 Euro Vermittlungsgebühr. Ausserdem musst du darauf gefasst sein, professionelle Rechnungen auszustellen.

Nachteile von Machdudas (aus meiner Sicht):

  1. Der Mailverkehr mit meinem Gegenüber kann unter Umständen ziemlich zeitraubend werden.
  2. Die Zuverlässigkeit der Texter im Bezug auf Termine ist mitunter nicht allzugut.

2. Content.de

Ich nehme es vorweg: Für mich ist Content.de das Rundumwohlfühlpaket!

Warum? Im Gegensatz zu Machdudas bietet Content.de eine Plattform, die gleich alles bezüglich Auftragsabwicklung für mich übernimmt – und zwar sowohl für den Autor als auch für den Auftraggeber.  Ausserdem gibt es verbindliche Zeitlimiten – werden diese nicht eingehalten, wird der Auftrag entzogen und neu vergeben.

Wie fange ich an?

Zuerst beantragst du einen Zugang, entweder als Auftraggeber oder als Autor (das sind zwei getrennte Zugänge). Danach kannst du als Auftraggeber Aufträge geben und als Autor Aufträge suchen.

Bei Content.de gibt es verschiedene Qualitätsniveaus. Diese werden in Sterne eingeteilt und gehen von 2 bis 5 Sterne. Im Detail sieht das folgendermassen aus:

Dementsprechend sind dann auch die Preise, respektive Provisionen unterschiedlich:

Um mehr über die Unterschiede zwischen Open Order, Group Order und Direct Order zu erfahren, liest du dir am besten die Informationen direkt auf der Webseite von Content.de durch.

Da ich bei Content.de lediglich Erfahrungen als Auftraggeber habe, habe ich einen Text in Auftrag gegeben, in dem ich einen Autor auffordere, über seine Erfahrungen mit Content.de zu berichten. Hier mein Autorenbriefing, damit du dir eine bessere Vorstellung machen kannst:

(Da ich diesen Screenshot nach Erhalt des Textes gemacht habe, steht die Anzahl Worte (752) schon eingeblendet.)

Hier nun der inhaltlich unveränderte Text, den ich erhalten habe:

Geld verdienen als Autor bei Content.de

Wer mit selbst geschriebenen Texten im Internet eine geeignete Möglichkeit sucht, nebenbei etwas Geld zu verdienen, hat mit content.de eine gute Wahl getroffen. Content.de bezeichnet sich selbst als „Innovationsführer für die Erstellung von Unique Content nach Kundenwunsch“, der Autoren mit Unternehmen zusammenführt, die anspruchsvolle Texte suchen. Der Service von content.de besteht aus dem Bereitstellen von Textvorgaben einzelner Auftraggeber, die der qualifizierte Texter ohne großen Aufwand selbstständig aussuchen und bearbeiten kann.

Wie funktioniert content.de?

Content.de versorgt professionelle und ambitionierte Texter mit neuen Schreibaufträgen. Sämtliche administrativen Anforderungen wie die Auftragsbeschaffung, Rechtsgrundlagen, Rechnungserstellung und Auszahlung von Gutschriften werden von content.de kompetent erledigt. Ein Guthaben ab 10 Euro kann täglich angefordert werden.

Content.de übernimmt somit alle wichtigen Akquiseaufgaben und die wichtige Auftragsbeschaffung, sodass der selbstständige Texter sich nur noch auf das Schreiben seiner ausgesuchten Artikelvorgaben konzentrieren muss. Der Texter hat die Möglichkeit, sich bis zu 5 Aufträge zu reservieren, die er nach seinem persönlichen Zeitplan bearbeiten kann.

Damit man als Texter und Autor bei Content.de Geld verdienen kann, muss man sich zunächst einmal dort registrieren. Hierfür muss man einfach das Registrierungsformular ausfüllen und absenden. Nach wenigen Minuten erhält man eine Bestätigungsmail und schon kann man starten.

Qualität wird durch Sterne bestimmt

Wie bei den großen Küchenstars wird man bei content.de in bestimmte Kategorien eingestuft, die nach Anzahl von Sternen die Schreibqualität des Texters bestimmen. Die niedrigste Einstufung beginnt mit zwei Sternen, die höchste und beste Einstufung endet bei fünf Sternen.

Diese Einstufung entscheidet über den Verdienst des Autoren und über die Vergabe der einzelnen Aufträge. Viele Schreibaufträge beginnen oft erst ab 4 Sterne, was bedeutet, dass die Auftraggeber schon sehr auf Qualität und Rechtschreibung oder Grammatik achten.

Der Verdienst wird durch die Anzahl der Wörter bestimmt, die von dem Auftraggeber vorgegeben werden. Jedes Wort hat in jeder Kategorie einen bestimmten Geldwert. In der zwei Sterne Kategorie wird für das Wort 0,8 Cent ausbezahlt, in der fünf Sterne Kategorie wird das Wort mit 4 Cent vergütet.

Dieser Unterschied zeigt die Verdienstchancen, die in den unterschiedlichen Kategorien erzielt werden können. Aber wer entscheidet nun, in welche Kategorie der Texter eingestuft wird? Diese Einstufung wird durch einen Probetext bestimmt, der bei der Registrierung für die Redaktion geschrieben wird.

Der Probetext besteht aus rund 200 Wörtern und kann aus zwei unterschiedlichen Themenbereichen gewählt werden. Bei der Einstufung werden Inhalt und Vorgabenerfüllung, Rechtschreibung und Grammatik, Ausdrucksform und Lesbarkeit sowie Kommunikation und Termintreue bewertet.

Diese Kriterien werden auch bei jedem neuen Schreibauftrag durch die Auftraggeber bewertet, sodass sich nach mehreren geschriebenen Texten ein Bewertungsprofil des Autoren ergibt. Dieses Bewertungsprofil wird von der Redaktion herangezogen, wenn es um die Entscheidung geht, ob der Texter in eine höhere oder niedrigere Sternenkategorie eingestuft werden soll.

Gleichzeitig dient dieses Profil auch dem Auftraggeber, die Schreibqualität des Texters zu bewerten. Dies hat den Vorteil, dass man von einem Auftraggeber direkt einen Artikel zum Schreiben erhalten kann, wenn dieser mit der bisherigen Leistung zufrieden war.

Theorie und Praxis

Bei content.de hat man viele Möglichkeiten als geübter Texter, schnell und nachhaltig Geld durch Schreibarbeiten zu verdienen. Die Auftraggeber suchen gute Texte für Suchmaschinen, Online-Shops, Webseiten, Blogs oder Pressemitteilungen.

Der Texter wird bei content.de perfekt betreut. Er kann sowohl mit dem Kundensupport unklare Sachverhalte abklären, sowie auch direkt mit dem Auftraggeber kommunizieren. Fragen, die Schreibarbeiten betreffen, werden schnell, freundlich und kompetent beantwortet.

Das Kopieren von Texten ähnlicher Artikel ist nicht möglich, da die Software von content.de sofort Kopien aus dem Internet herausfiltert. Content.de legt Wert auf einzigartigen Content und darauf wird beim Schreiben der Texte besonders geachtet. Etwas unrealistisch sind die angegebenen Verdienstmöglichkeiten bei content.de.

Wer einen neuen Text schreibt, muss sich zuerst in die vorgegebene Materie einarbeiten. Oft sind aufwendige Recherchen notwendig, gerade, wenn über neue Produkte geschrieben werden soll. Diese Bearbeitungsvorgänge kosten Zeit und Geld. Auch sind nicht immer ausreichend Aufträge vorhanden, die für jeden Texter geeignet sind.

Ein realistischer Nebenverdienst liegt bei content.de zwischen 300 bis 500 Euro pro Monat. Wer mehr verdienen will, muss sehr schnell schreiben können und sich genügend Aufträge sichern, was nicht einfach ist.

Für Zuhause ein idealer Nebenverdienst

Wer nebenbei von Zuhause aus etwas Geld mit Schreibarbeiten dazuverdienen will, ist bei content.de gut aufgehoben. Hier kann der Freizeittexter sich in Ruhe seine Aufträge aussuchen und muss sich außer dem Schreiben auf keine anderen administrativen Dinge konzentrieren.

Der Profi hat bei content.de begrenzte Möglichkeiten, da es oft an Aufträgen fehlt. Vielleicht ist eine Kombination aus mehreren unterschiedlichen Textportalen die ideale Variante für den professionellen Texter.

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Du siehst, um als Texter ein volles Einkommen zu generieren, musst du dich ranhalten und auf verschiedenen Hochzeiten tanzen. Am Schluss dieses Beitrages gebe ich dir noch weitere Plattformen an, auf welchen du dich als Texter bewerben kannst.

 

Content.de aus der Sicht des Auftraggebers (also des Textsuchenden)

Ich könnte diesen Artikel jetzt noch endlos in die Länge ziehen und dir Screenshots und Erklärungen liefern. Stattdessen habe ich ein Video erstellt, in welchem ich einen Auftrag erfasse.


 

Umfassende Informationen über Content.de findest du entweder unter:

Weitere Plattformen sind:

Fazit

Mit Schreiben sofort Geld zu verdienen ist durchaus möglich. Allerdings sollte man ein Flair für sachbezogenes Schreiben mitbringen. Zudem muss man sich bewusst sein, dass je nach Plattform (beispielsweise Machdudas) noch administrativer Aufwand anfällt.

Übrigens: Texte, die ich in Auftrag geben, haben nichts mit Schreibplattform zu tun! Es handelt sich dabei lediglich um Texte für andere Webseiten (keine Blogs), zu denen mir eben das selber Schreiben zu aufwendig ist.

Wie sieht‘s aus, ist das Schreiben von Texten, beispielsweise via Content.de, etwas für dich? Oder hast du sogar schon Erfahrungen gemacht?

Schreib einen Kommentar, deine Meinung interessiert sowohl mich, als auch andere!

Weiterhin viel Spaß und auf Wiederschreiben!

Hinterlasse einen Kommentar 49 Kommentare

Lapideus Antworten

Lieber Gian,

vielen Dank für diesen Artikel! Wie das mit diesen Textportalen funktioniert wollte ich schon immer wissen, hatte aber irgendwie eine Hemmschwelle, die mich davon abgehalten hat, mich näher damit zu befassen.

Interessant, wie viel Output man erzeugen muss, um tatsächlich Geld zu verdienen. Und natürlich muss man sich auch überlegen, ob der entstehende Overhead (Steuer) es einem wert ist.

lg,
Bruno

    Gian Antworten

    Hallo Bruno

    Bitte, gerne.

    Overhead – welch abstrakter Ausdruck für ein so hässliches Wort wie Steuer. 🙂

    Apropos Steuer, was ich auftraggeberseitig vergessen habe, ist zu erwähnen, dass selbstverständlich noch die in Deutschland üblichen 19% MWST anfallen. Da habe ich als Schweizer den Vorteil, dass ich ungeschoren davon komme, respektive dann den viel tieferen Schweizer-Satz von 8% abrechnen muss.

    Liebe Grüße
    Gian

Daniela Antworten

Hallo Gian, der Artikel ist sehr aufschlussreich und ich muss sagen das hochwertige Texte im Internet viel zu billig sind. Ich habe Erfahrung als Käufer bei Textbroker gemacht und für 50 Euro bekommt man da fast 20 Artikel. Naja Angebot und Nachfrage eben. Aus Schreibersicht wurde mir auch schon bestätigt das Content.de eine sehr gute Plattform ist, auf der sich auch für Schreiberlinge gutes Geld verdienen lässt.

    Gian Antworten

    Hallo Daniela

    Wow – 50 Euro für fast 20 Artikel? Die könnte ich nicht mehr mit gutem Gewissen kaufen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es sich dabei noch um Unique Content handelt!

    Du hast recht, ich denke Content.de ist sehr fair und ein verlässlicher Partner.

    LG Gian

WaveHeart Antworten

Hallo,

der Artikel st sehr gut und informativ. Das Briefing würde ich als Autor bei content.de mit „Daumen hoch und Krönchen“ bewerten. Dort bin ich seit März aktiv und sehr erfolgreich (siehe Statistik WaveHeart). Vielleicht war ich ja bereits ein Autor von Ihnen/Dir…

Die Abwechslung bei content ist sehr gut. Man kann dort maximal 20 Fachbereiche anklicken, für die man schreiben möchte. Die Auszahlung des Geldes erfolgt innerhalb eines Werktages. Das ist superschnell und zuverlässig!

Einen Nachteil hat das alles allerdings: Man muss sher oft nachsehen, ob Aufträge da sind und schnell sein, um diese zu reservieren. Allerdings bin ich bereits in einem der „Group Order“. Da wird nur eine begrenzte Auswahl an Autoren für Aufträge zuständig sein. Dazu muss man „auserwählt“ werden. Da ist ein hoher Grad an Zuverlässigkeit notwendig. Auch kann man als Einzel-Autor gebucht werden. Das hatte ich noch nicht.

Erfahrungen:
Gut und viel kann man nur dann verdienen, wenn man auch schnell kreativ ist. Also die Kreativität schnell das Gehirn erreicht. So schaffe ich zum Beispiel einen Auftrag, bei dem ich 5 Kurzgedichte schreiben soll, diesen Auftrag in 25 Minuten. Hochgerechnet ist das bei vier Aufträgen pro Stunden satte 16 Euro Stundenlohn. Doch nur, wenn diese Aufträge auch angeboten werden. Oft sitzt man am PC und nix ist da. Aber auch viele verschiedene Texte auf einmal.

Doch der sehr gute und sehr freundliche Support vom Team content.de ist sehr gut! Manche Auftraggeber hingegen lassen sich Zeit bei Nachrichten oder antworten gar nicht. Auch die Fristen sind oft kurz. Hat man die Aufträge geschrieben, dauert es lange, bis diese Texte angenommen wurden.

Fazit:
Alles im Leben hat Vor- und Nachteile. Doch bei content.de überwiegen die Vorteile! Nun entsteht durch Deinen Bericht ein höherer Konkurrenzkampf, da sich nun viele Interessenten anmelden werden!

Sehr guter Bericht – Respekt!!!!

WaveHeart (content.de-Autor)

    Gian Antworten

    Hallo Dieter

    Vielen Dank für deine Sichtweise. Es ist interessant, mehr über die Autorenseite zu erfahren.

    Danke auch für den Hinweis mit den Fristen. Gerade die Terminverbindlichkeit ist einer der herausragenden Vorteile von Content.de. Ich als Auftraggeber bin sehr ungeduldig und möchte den Text am liebsten sofort haben. Da muss ich mich selber an der Nase nehmen und längere Fristen gönnen. Ich werde das künftig mit einbeziehen.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass man als Auftraggeber keinesfalls 3 Tage zu warten braucht, um einen Text abzunehmen. Ich denke, hier könnte man die Frist auch runtersetzen.
    Mit dem freundlichen Support habe ich auch schon Erfahrungen gemacht. Der ist wirklich 1A.

    Deinem Fazit schließlich ich mich vorbehaltlos an.

    Liebe Grüße
    Gian

    PS: Es wäre schön, wenn mein Blog schon so viel Einfluss hätte, dass ich einen Konkurrenzkampf bei Content.de auslösen würde. 😉

Christof Antworten

Hallo Gian,

vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Ich mache mich gerade als Autor selbstständig und habe auch content.de & Co als Verdienstmöglichkeit ins Auge gefasst. Da mein Schreibtempo (noch) recht langsam ist, wäre es allerdings nur ein Zubrot. Versuchen werde ich es früher oder später aber.

Viele Grüße aus Franken,

Christof

    Gian Antworten

    Hallo Christof

    Bitte gerne. Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Selbstständigkeit – lebe deinen Traum!

    Ich denke mit Content.de als ein mögliches Standbein, machst du nichts verkehrt. Außerdem erhältst du auch direkt Feedback in Form von Bewertungen und weißt damit, wo du stehst.

    Liebe Grüße
    Gian

      Christof Antworten

      Danke, bisschen Glück kann nicht schade, auch wenn das Schreiben bei mir auch recht gut anläuft 😉 Dir ebenfalls viel Erfolg! Werde nun hier regelmäßig mitlesen …

        Gian Antworten

        Vielen Dank, das freut mich!

Dienstwerk Antworten

Schöner Bericht. Unterhaltsam und informativ geschrieben. Bei dem Video streikt allerdings mein PC – vielleicht mag er nur Buchstaben.

Allerdings ist der Artikel aus Auftraggebersicht geschrieben, deshalb gibt es einige Unstimmigkeiten, die dem Leser/potentiellen Autor sicher im Vergleich mit dem „eingekauften“ Text (der aus Auftraggnehmersicht verfasst wurde) aufgefallen sind. Die Wortpreise aus den Screenshots sind die Endpreise für Kunden. Der Autor/Texter erhält davon nur einen Anteil. Abgezogen werden Provision und MwSt. Bei einem Wortpreis von 1,9 Cent in der Kategorie 3* bleiben dem Texter 1,2 Cent Verdienst pro Wort. Abzüglich Kaffee-, Strom-, Internet- und evtl. Tabakverbrauch wären das grobgerechnet also 1 Cent.

Wenn mich ein Thema interessiert, oder ich mich damit auskenne und kaum recherchieren muss, schreibe ich auch mal Texte für 2 Cent. Ansonsten liegt mein Wortpreis bei über 4 Cent, zuzüglich Provi und MwSt. Das sind gute, ansprechende Texte auch wert.

@Gian – wir kommen wohl nie ins Geschäft. Denn meine Untergrenze von 2 Cent ist für Dich immer noch 0,8 Cent zu hoch. 🙂

Gruß, Claudia G. (Dienstwerk)

    Gian Antworten

    Hallo Claudia

    Danke für den Hinweis bezüglich Preisen aus Autorensicht. Im Text, den ich als Erfahrungsbericht bestellt habe, geht der Autor zwar darauf ein, allerdings hätte ich das in meinem Beitrag deutlicher hervorstreichen können.

    Deine Berechnung meiner Preisuntergrenze irritiert mich zwar leicht, aber dass wir nicht ins Geschäft kommen, würde ich nicht in Stein meißeln. Ich habe keinesfalls eine Preisobergrenze! Ich bezahle nach gewünschter Qualität.

    Liebe Grüße
    Gian

      Dienstwerk Antworten

      @Gian, Du bist irritiert, das wollte ich nicht. 😉

      Wart, ich erklär: Du möchtest (nach Deiner Aussage) höchstens 2 Cent zahlen. Damit bleiben (auf Content oder anderen Textbörsen) rein rechnerisch 1,2 Cent für den Autor. Meine absolute Untergrenze liegt bei 2 Cent Verdienst, ergo bin ich für Dich 0,8 Cent zu teuer.

      Aber es freut mich zu lesen, dass ich an Deiner Preisobergrenze rütteln konnte. 🙂

      LG, Claudia G. (Dienstwerk)

        Gian Antworten

        Hallo Claudia

        Ach so, jetzt kapier ich. Danke für die Auflösung 🙂

        Ich stelle gerade mit Entsetzen fest, dass ich mir selber widerspreche. Meine 2 Cent Obergrenze bezieht sich auf Machdudas.de. Dort schreibt man seinen Auftrag aus und bekommt dann Angebote. Dadurch habe ich festgestellt, dass man für 2 Cent sehr gute Arbeit erhält. Dementsprechend würd ich via Machdudas nicht mehr bezahlen. Allerdings muss ich ehrlich zugegeben, dass mir der direkte Mailverkehr mit den Autoren zu zeitraubend (für beide, Autor und Auftraggeber) ist, weshalb ich eigentlich nur noch content.de nutze.

        Und da bin ich auch gerne bereit, für einen Artikel mit hohem Rechercheaufwand mehr zu bezahlen – was ich auch schon gemacht habe.

        Nicht dass du mir noch die Gewerkschaft auf den Hals hetzt :-).

        Liebe Grüße
        Gian

    content.de Antworten

    content.de zahlt übrigens davon auch den Beitrag für die Künstlersozialversicherung und trägt die Kosten für Copyscape. Die Mitarbeiter von content.de, die hier so für ihren tollen Support gelobt werden (Danke!), müssen davon ebenso bezahlt werden wie die Server 😉

      Dienstwerk Antworten

      Ganz richtig, das muss auch mal gesagt werden! 🙂

      Die Conten.de Mitarbeiter machen einen super Job und sind keineswegs überbezahlt.

      LG, Claudia G. (Dienstwerk)

        Gian Antworten

        Stimmt! Nicht dass wir das hier noch vergessen! Danke für den Hinweis 😉

          WaveHeart Antworten

          … und die Fotos von dem Team dort sind auch nicht übel – das zeigt ein gutes Betriebsklima – auch die Aktionen zur Motivation.

          Zu euch beiden (Gian und Dienstwerk). SIch um 0,08 Cent aufzuregen finde ich eigentlich übertrieben. Aber bei einer großen Menge an Aufträgen „läppert“ sich das doch. Bekanntlich macht „Kleinvieh Mist“. Wir sind aber weder „Kleinvieh“, noch liefern wir „Mist“ ab 🙂

          Dieter

Dienstwerk Antworten

…muss mich korrigieren: 1,9 Cent Endpreis gilt für 4 Sterne. 3*-Autoren erhalten pro Wort 1 Cent (Endpreis 1,5 Cent).

Tanja von Timanfayas Textfeuer Antworten

Guter, informativer Artikel.

Aber ich muss Dienstwerk da zustimmen: Von den 2 Cent bleiben uns Autoren nach Abzug der Gebühren der Plattform maximal 1,5. Da ist Schnellschreiben Pflicht, da kann ich als Autorin weniger nachdenken und recherchieren als das bei einem Text zu meinem Direct-Order-Preis von 2,5 bis 5 Cent.

Es kommt natürlich darauf an, welche Ansprüche der Auftraggeber hat, aber grundsätzlich gilt: Je mehr bezahlt wird, desto besser der Text, deso mehr journalistische Qualität und ansprechendere Rechtschreibung.

Probier’s doch mal aus und engagiere mich zu meinem DO-Preis bei Content – und einen Autoren über die übliche Vorgehensweise zum gleichen Thema. Ich wette, dass mein Text überzeugender, flüssiger zu lesen und besser recherchiert ist!

Grüße
Tanja (bei Content Davinia)

    Gian Antworten

    Hallo Tanja

    Ich bekomme langsam den Eindruck, dass Ihr mich für einen Dumping-Auftraggeber haltet… 🙂

    Ich habe auch schon 3 und 4 Cent Artikel bestellt. Gerade wenn mir die Recherche sehr wichtig ist, bezahle ich gerne mehr.

    „…aber grundsätzlich gilt: Je mehr bezahlt wird, desto besser der Text, desto mehr journalistische Qualität und ansprechendere Rechtschreibung.“

    Kann ich so nicht unterschreiben. Ich habe auch schon 4 Sterne Autoren erlebt, die schlechtere Qualität abgeliefert haben, als so mancher 2 oder 3 Sterne Autor.

    Zu den Preisen: ganz ehrlich? Ich würde mehr bezahlen. Ich habe selber auch schon Texte zu Sachthemen verfasst und weiß, was dazugehört ein Thema zu recherchieren und das Recherchierte dann in einen ansprechenden Text zu formen. Ihr verdient meinen größten Respekt!

    Aber es ist wie mit allem in der Wirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Du würdest auch nicht freiwillig mehr bezahlen, wenn du nicht müsstest.

    Liebe Grüße
    Gian

      Tanja von Timanfayas Textfeuer Antworten

      „Aber es ist wie mit allem in der Wirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Du würdest auch nicht freiwillig mehr bezahlen, wenn du nicht müsstest“

      Ich würde meine Texte selbst schreiben 😉

      Nein, im Ernst: Wenn ich einen Text in Auftrag geben würde, der mir sowohl inhaltlich als auch stilistisch wichtig ist, würde ich aus meiner Erfahrung heraus anders vorgehen. Ich würde den Text nicht bei Content oder Textbroker offen anbieten, ich würde mir selbst über diese Plattformen einen Autoren suchen, der mit Referenzen und gutem Stil überzeugen kann. Content bietet dafür das schwarze Brett.

      Und ich würde so viel bezahlen, wie mir der Text wert ist – mehr als 2 Cent sind das definitiv. Sonst könnte ich ihn auch als des Schreibens weniger begabter Mensch ja selbst schreiben.

      Und diese Aussage „Kann ich so nicht unterschreiben. Ich habe auch schon 4 Sterne Autoren erlebt, die schlechtere Qualität abgeliefert haben, als so mancher 2 oder 3 Sterne Autor.“ halte ich für sehr diskussionsbedürftig. Denn das kann ich mir bei den Anforderungen, die Content an die Autoren stellt, kaum vorstellen. Wenn Du das so erlebt hast, kann da nur eine Fehleinschätzung der Autoren vorliegen.

      Grüße
      Tanja

WaveHeart Antworten

Hallo erneut,

ich habe soeben das Video angeschaut statt nur den Artikel zu lesen 🙂
Sehr gut gemacht und erklärt. So hat man als Autor von content.de auch mal die andere Sichtweise – des Auftraggebers. Das Video ist witzig und somit leicht zu verstehen. Allerdings bei der Keyword-Eingabe war ein kleiner Schreibfehler – egal.

Gruß
WaveHeart

    Gian Antworten

    Jaja, die lieben Schreibfehler: Man kann fast nicht ohne, aber mit ist auch blöd… 🙂

content.de Antworten

Hallo Leah,

ich erlaube mir hier mal auf unserer Blogbeitrag „5 goldene Regeln für Autoren“ zu verweisen:

http://blog.content.de/2013/03/21/funf-goldene-regeln-fur-autoren/

Unserer ganz klare Empfehlung: Wenn die Anforderungen überzogen sind, Finger weg von dem Auftrag! content.de ist ein Marktplatz, auf dem auch Autoren eine „Marktmacht“ haben. Leider macht nun mal der Markt auch die Preise, und nicht die Plattform. Auch wir würden höherer Vergütungen für Autoren begrüßen. Allerdings gibt das der Markt in Deutschland aktuell nicht her, da viele Texte auch bereit sind für noch weniger zu texten, als das was bei uns bezahlt wird.

    Tanja von Timanfayas Textfeuer Antworten

    Sorry, Content, aber Ihr seid doch das Paradebeispiel dafür, wie Autoren klein gehalten und unterbezahlt werden. Die Einstufungen bei Content erscheinen nicht nur willkürlich, sie sind es. Und dann wollt Ihr Autoren was von Euren Wünschen nach fairer Bezahlung erzählen? Nicht ernsthaft, oder?!

    Bei Euch geht es andererseits natürlich menschlich zu, die Auftraggeber sind größtenteils freundlich und fair, die Bewertungen durch Auftraggeber sachlich-korrekt und nachvollziehbar. Aber wer seine Autoren so bewusst und mit sachlich falschen, aber aus Arroganz (auch wenn sie bei Euch Überarbeitung heißt…) nicht besprochenen Bewertungen klein hält, der muss sich meiner Meinung nach nicht als um Fairness bemühte Plattform präsentieren.

      content.de Antworten

      Hallo Tanja,

      da gehörst Du mit Deiner Meinung aber zu einer Minderheit. Dein Denkfehler: Wir profitieren nicht von schlecht eingestuften Autoren! Schließlich zahlt der Auftraggeber ja auch nur den Preis der Kategorie, die er ordert. Willkürlich arbeiten wir auch nicht. Bei uns arbeitet ein Team von Autorenbetreuern, die alle einen Uni-Abschluss in einem sprachlichen Bereich haben. Du kannst gerne eine E-Mail an unsere Support mit dem Hinweis auf diesen Blogbeitrag und den Text/den Texten, bei denen Du Dich ungerecht behandelt fühlst schicken. Wir sehen uns das dann einmal genauer an und geben ein detailliertes Feedback.

      Sofatexter Antworten

      Also ungerechter kann man wohl über Content nicht urteilen. Da haben wir aber hier mit drei Textern in Freundeskreis extrem andere Erfahrungen gemacht.

Leah Antworten

Hallo,
allgemein betrachtet sind diese Autorenportale nicht schlecht. Die Bezahlung jedoch kritisiere ich auf’s Schärfste. Es stimmt auch nicht, dass für einen zwei oder drei Sterne Auftrag nicht viel recherchiert werden muss! Ich habe es ausprobiert – einen Auftrag mit zwei Sternen: 250 Wörter, dazu zwölf verschiedene Keywords, teilweise kaum passend, die alle JEWEILS drei bis achtmal in den Text eingebaut werden mussten. Zudem wurde ein grammatikalisch und stilistisch hochwertiger und absolut korrekter Werbetext erwünscht (wörtlich). Und das alles für 2,40 €!!!
Ich bin auch der Meinung, dass der Kunde natürlich nicht darüber nachdenkt und das nimmt, was er angeboten bekommt. Da sollte die mögliche Auswahl (zum Beispiel bei einem kurzen zwei Sterne Text nicht mehr als drei Keywords möglich oder so ähnlich) von der Plattform selbst eingeschränkt werden.
Gruß
Leah

Leah Antworten

Content hat im Internet einen guten Ruf von Seiten der Auftraggeber. Von dieser Seite kannte ich das Portal bisher, da mir immer wieder zu Ohren kam, dass viele „Autoren“ ihre Ebooks nicht selber schreiben, sondern einfach einen Auftrag bei Content erteilen. Für ein Minimum an Bezahlung, versteht sich.
Das Portal ist bekannt für gute Ware, aber billige Preise. Da sollte angesetzt werden. Ich habe verstanden, dass Aufträge nicht angenommen werden sollen, wenn die Anforderungen überzogen sind. Weshalb aber können solche Forderungen überhaupt gestellt werden, das ist meine Kritik. Ein Auftraggeber, der nur im untersten Bereich zahlen will, dürfte meiner Meinung nach nicht diese komplette Auswahlmöglichkeit haben, aber die ist doch vorhanden! Es wäre gut, da Änderungen einzubringen. Dann können zum Beispiel auch kleine, gering bezahlte Aufträge angenommen werden, da sie recht schnell erledigt sind.
LG
Leah

content.de Antworten

Hallo Leah,

der Ansatz, für Text in niedrigen Kategorien weniger Keywordvorgaben zuzulassen, ist tatsächlich schon diskutiert worden. Allerdings haben wir den Vorschlag wieder verworfen, da sich einerseits genügend Gegenbeispiele gefunden haben, bei denen mehr als 2-3 Keywords sinnvoll waren, gerade wenn es um die optionalen Keywords geht. Andererseits hat sich herausgestellt, dass die Tendenz viele Keywords zu vergeben in den höheren Qualitätsstufen abnimmt. Hier einen „gegenläufige“ Regelung zu treffen wäre also nicht zielführend sondern möglicherweise sogar kontraproduktiv gewesen.
E-Book werden bei uns eigentlich primär als DirectOrders abgewickelt, bei denen der Autoren den Wortpreis selber festlegen, bzw. mit dem Auftraggeber verhandeln kann. Hier gibt es Mindestpreise die über dem 4* Niveau liegen.

    Dienstwerk Antworten

    Ich habe schon einige E-Books sowie die Texte für komplette Webseiten (meist Gesundheitsthemen) verfasst. Mein Wortpreis hierfür liegt inzwischen deutlich über 5 Cent. Aber ich muss auch zugeben, dass ich statt 2.000 – 20.000 Wörter lieber schnell und schön zu schreibende 200*-Produktbeschreibungen verfasse (für 2 – 3 Cent). Ohne Recherche und ohne viel Aufwand kommt unterm Strich der gleiche Preis/Verdienst zustande.

    Der Knüller an Keywordspamming war zu meiner Anfangszeit ein Auftrag, für den der AG die Keys aus einem zu ändernden Text herauskopiert hatte (aus mehreren Wörtern bestehend, inklusive Satzzeichen und Fehler, 20 Stück) , die bis zu drei mal im Text untergebracht werden sollten. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ich habe es geschafft, das war wie ein Puzzle und war mir eine Lehre. Ich habe danach nie wieder solche Aufträge angenommen. 😉

Danny Antworten

Ich schreibe für Textbroker und bin eigentlich recht zufrieden. Es könnte mehr laufen,und oft sind auch die Briefings nervig, wenn die Auftraggeber mit unklaren Anweisungen oder gar mit pauschalen Vorverurteilungen kommen. Auszahlungen sind sauber und pünktlich.

Marco Antworten

Auf anderen Seiten wird auch dubbleP erwähnt 😉
Ich habe aber noch keine Erfahrung damit

Christoph Antworten

Danke Marco 🙂 Habe dubblep proviert… Tolle Idee

Frank Antworten

Glaube meine Schreibe ist dafür leider nicht ausreichend.

Elisa Antworten

Es wäre toll, wenn du in diesem Artikel auch eine wohltätige Seite wie dubbleP hinzufügen würdest. Danke

Stuhlsatz Stefan Antworten

Vielen Dank! Eine solche Seite habe ich schon lange gesucht. Auch danke für die Ausführlichkeit.

    Gian Antworten

    Bitte, gerne doch.

Lando Antworten

Wow das nenne ich mal einen ausführlichen Beitrag, leider sind nur die Preise ziemlich niedrig die man fürs schreiben bekommt, da vergeht schnell die Motivation. Ich denke aber wer am Ball bleibt und wirklich gut ist, könnte es sogar zum Schreiber für Zeitungen bringen und so deutlich mehr verdienen.

content-werkstatt Antworten

Jetzt muss ich doch auch mal meinen Senf dazu geben, weil ich für eigene Kunden, aber auch für Textbroker + Content.de schreibe. Content.de ist auf jeden Fall die bessere, nettere, besser bezahlte, aber leider nicht so stark von Auftraggebern frequentierte Plattform. Textbroker legt mittlerweile eine Arroganz an den Tag, dass man ihnen wünscht, sie wären bald nicht mehr der Platzhirsch (Ebay-Syndrom). Auch die Auszahlungen bei Content.de kommen ratz-fatz und viel schneller als bei Textbroker.
Was mich aber stört ist, dass beide Plattformen argumentieren, sie wären selbst die Leidtragenden bei einer schlechteren Einstufung.

Das ist einfach Humbug und eine glatte Lüge! Ich kaufe keinen Mercedes für 50.000€, wenn ich ihn auch für 5.000€ bekomme. Und wenn ich ein Luxus-Auto zum Schnäppchenpreis verkaufen kann, werden mir die Kunden die Tür einrennen. So einfach ist das! Gerne würde ich mal die Macher von Textplattformen sehen, denen wir arme Texter so leid tun, wenn sie mit realistischen 9 Cent pro Wort auf Kundenfang gehen würden. Wie viele Aufträge würden uns dann noch angeboten werden? Klare Sache: Der Markt funktioniert über gute Qualität zu Dumpingpreisen.
Aber wir entscheiden uns ja schließlich freiwillig dazu, für diese Preise zu arbeiten. Ohne Recherche lässt sich manchmal schon ein bisschen was umsetzen. Glücklich, wer ein breit gestreutes Allgemeinwissen hat. Aber vom „Verdienst“ dürfen wir dennoch lange nicht reden. Denn dann, wenn man ein Gewerbe angemeldet hat, bleiben vielleicht noch ganze 50% vom erschriebenen Umsatz. Und spätestens da sollte jedem klar werden, dass man vom reinen Texten auf Textplattformen nicht leben kann. So einfach ist das! Warum will man uns nur immer für dumm verkaufen?

Schöne Weihnachten!
LG, meeresrauschen

Benjamin Antworten

Guter Beitrag,

für Leute die gerade damit anfangen, ist dies ein sehr guter Einsteigerartikel. Mit dem schreiben von Texten kann man durchaus einiges verdienen. Man muss sich jedoch erstmal einen Namen machen und bekommt dadurch dann viele Daueraufträge.

Lg

content-werkstatt Antworten

Einen Namen machen? Viele Daueraufträge? Hab‘ ich was übersehen? Benjamin, Du bist ja ein Fuchs! Kannst Du mal einen kleinen Trick verraten, wie das in der Praxis aussieht? Upgrade: Von TB hab‘ ich mich nach der letzten „Pseudo-Bewertung“ durch das Team endgültig verabschiedet. Ich bin glücklich mit Content.de und kann nur hoffen, dass die Mädels und Jungs weiter fleißig Aufträge akquirieren. Mit ein paar Group- und Direct-Orders kann man dort wirklich mittlerweile von einem kleinen Nebenverdienst sprechen. Gute Leute!

M. T. Antworten

Habe mich gerade mal hier etwas informiert, wie viel man für einen Text (bzw. pro Wort) verdient – und bin geschockt. Da mache ich mir lieber auf dem Bau die Hände schmutzig und schreibe dann in meiner Freizeit Texte, die ich selbst – wie ich will – gestalten kann!

Nina Antworten

Lieber Gian,
Zuerst einmal: ich finde deine Website super! Bin ständig da und suche nach wertvollen Informationen. Ich schreibe für mein Leben gerne und es wäre toll, etwas damit zu verdienen. Ich habe diesen Artikel zu den Plattformen gelesen. Was mich interessieren würde: gibt es auch ein schweizerisches Pendant zu Content.de ?

Grüssli, Nina

Sofatexter Antworten

@Nina

Du kannst durchaus auf Content arbeiten. Wenn Du kein deutsches Konto hast (was ich mal annehme ;o)) dann kannst Du deinen Verdienst einfach über PayPal auszahlen lassen. Von dort kannst Du es auf dein Konto leiten. Kostet zwar bei Content eine Gebühr – aber das sind nur 2 % (wenn ich das richtig im Kopf habe).

Gerade neulich wurden schweizerische Autoren für bestimmte Aufträge gesucht.

Ich bin übrigens vor einigen Jahren als nebenberuflicher Schreiberling angefangen und nun freiberuflich selbstständig mit Content als einem von drei Standbeinen.

Beatrix Antworten

Als ehemaliger Content.de Autor und nun als Kunde, kann ich nur positives berichten. Unter den Texter-Portalen meiner Meinung nach das für beide Seiten zu empfehlendste!

Dominik Heim Antworten

Also wenn es nicht Romane/Geschichten schreiben sein muss, kann man glaube ich auch einen guten Einstieg über den Fachjournalismus schaffen bzw. Blogging zu einem bestimmten Thema.

Es gibt auf einem eigenen Blog die Möglichkeit Einnahmen zu generieren, durch Werbung oder Affiliate-Links. Und man ist eben direkt am ersten Tag bereits veröffentlicht, sobald du einmal auf den Publish-Button klickst.

Es gibt schon auch Blogger die monatlich 4-stellig verdienen und das ist auch keine utopische Vorstellung. Aber wie jede Selbstständigkeit ist es Arbeit und beim Blogging ist der Anfang zäh.

Man sollte deswegen etwas nebenberuflich Starten, wo einem auch die Sache selbst Spaß macht und das Thema Freude bringt. Ich mache z.B. Produkttests auf hai-tech.shop und befasse mich hier vor allem mit Produkten die mich interessieren.

Peer Antworten

Wie wäre es denn mit einem eigenen Blog. Es gibt heute so viele interessante Einnahmequellen, die man auf dem eigenen Blog nutzen kann. Da lohnt es sich dauerhaft für den eigenen Blog Artikel zu schreiben.

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