Wie kann ich mit Schreiben Geld verdienen, ohne ein Buch zu veröffentlichen?

Du schreibst für dein Leben gerne, doch die Veröffentlichung deines Buches und somit auch die Chance mit Schreiben Geld zu verdienen ist unerreichbar weit weg?

Vielleicht habe ich eine Lösung für dich.

Info: Dieser Beitrag stammt aus dem Jahr 2013! Möglicherweise sind gewisse Informationen nicht mehr identisch.

Hast du gewusst, dass in der Internetwelt ständig Bedarf an Texten herrscht? Unter anderem auf folgenden Gebieten besteht Nachfrage:

  • Agenturen
  • Blogger
  • Shopbetreiber
  • Webmaster
  • Unternehmen

 

Was heißt das genau?

Ganz einfach. Wenn du kein Problem damit hast, zu irgendeinem Thema Recherchen anzustellen und dann davon einen Text zu verfassen, kannst du sofort anfangen, Geld mit Schreiben zu verdienen.

Aber Achtung: Falls du jetzt vom großen Reichtum träumst, muss ich dich enttäuschen. Als Käufer von Texten erhalte ich für einen Wortpreis von 2 Cent hervorragende Qualität!

Das bedeutet: Für einen Artikel mit 1000 Worten verdienst du gerade mal 20 Euro. Ich persönlich habe dafür größten Respekt. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, was dazugehört zu einem Thema zu recherchieren und dann einen Text darüber zu verfassen.

Kurz: Es ist Arbeit! Und für mich persönlich ist es Arbeit, die ich nicht mag. Ich mag es schlicht und ergreifend nicht, zu recherchieren und schon gar nicht, über Sachen zu schreiben, die ich nicht mag.

Aber das muss nicht heißen, dass es dir gleich geht.

Geld verdienen mit Schreiben – was gibt es für Anbieter?

Plattformen, bei denen du dich als Autor anmelden kannst, gibt es viele. Aus eigener Erfahrung – allerdings als Auftraggeber für Produktbeschreibungen und Webseiteninhalte  –  kenne ich folgende zwei Dienste:

1. Machdudas.de

Auf Machdudas werden alle möglichen Jobs vermittelt. Von der Gartenarbeit übers Programmieren bis hin zum Texten. Ganz einfach registrieren

und das eigene Profil ausfüllen. Danach entweder auf Arbeitssuche gehen oder Arbeit vergeben.

Anhand eines Bewertungssystems (wie man es von Ricardo oder Ebay kennt), kann ich einschätzen, wie die Qualität meines Gegenübers einzustufen ist.

Lies hier die Erklärung von Machdudas: So funktionierts.

Wenn du dir einen Auftrag geangelt hast, werden die Kontaktdaten weitergegeben und dann kannst du persönlich mit deinem Gegenüber per Mail in Kontakt treten. Allfällige Folgeaufträge kannst du theoretisch ohne Machdudas abwickeln und dir somit auch die Gebühren sparen.

Tipp: Als Auftraggeber kann ich Jobs ausschreiben, ohne dabei eine Preisangabe zu machen. Ich habe das jeweils so gemacht, dass ich die Bewerber darum gebeten habe, mir einen Fixpreis pro Wort zu nennen. Ich habe noch nie mehr als 2 Cent pro Wort bezahlt (es gab genügend Angebote für diesen Preis). Das solltest du bei Bewerbungen auf Machdudas im Hinterkopf behalten.

Zu den Gebühren:

  • Als Auftraggeber: Kostenlos, danach muss ich natürlich die Rechnung meines Texters bezahlen.
  • Als Texter: 3 Euro Vermittlungsgebühr. Ausserdem musst du darauf gefasst sein, professionelle Rechnungen auszustellen.

Nachteile von Machdudas (aus meiner Sicht):

  1. Der Mailverkehr mit meinem Gegenüber kann unter Umständen ziemlich zeitraubend werden.
  2. Die Zuverlässigkeit der Texter im Bezug auf Termine ist mitunter nicht allzugut.

2. Content.de

Ich nehme es vorweg: Für mich ist Content.de das Rundumwohlfühlpaket!

Warum? Im Gegensatz zu Machdudas bietet Content.de eine Plattform, die gleich alles bezüglich Auftragsabwicklung für mich übernimmt – und zwar sowohl für den Autor als auch für den Auftraggeber.  Ausserdem gibt es verbindliche Zeitlimiten – werden diese nicht eingehalten, wird der Auftrag entzogen und neu vergeben.

Wie fange ich an?

Zuerst beantragst du einen Zugang, entweder als Auftraggeber oder als Autor (das sind zwei getrennte Zugänge). Danach kannst du als Auftraggeber Aufträge geben und als Autor Aufträge suchen.

Bei Content.de gibt es verschiedene Qualitätsniveaus. Diese werden in Sterne eingeteilt und gehen von 2 bis 5 Sterne. Im Detail sieht das folgendermassen aus:

Dementsprechend sind dann auch die Preise, respektive Provisionen unterschiedlich:

Um mehr über die Unterschiede zwischen Open Order, Group Order und Direct Order zu erfahren, liest du dir am besten die Informationen direkt auf der Webseite von Content.de durch.

Da ich bei Content.de lediglich Erfahrungen als Auftraggeber habe, habe ich einen Text in Auftrag gegeben, in dem ich einen Autor auffordere, über seine Erfahrungen mit Content.de zu berichten. Hier mein Autorenbriefing, damit du dir eine bessere Vorstellung machen kannst:

(Da ich diesen Screenshot nach Erhalt des Textes gemacht habe, steht die Anzahl Worte (752) schon eingeblendet.)

Hier nun der inhaltlich unveränderte Text, den ich erhalten habe:

Geld verdienen als Autor bei Content.de

Wer mit selbst geschriebenen Texten im Internet eine geeignete Möglichkeit sucht, nebenbei etwas Geld zu verdienen, hat mit content.de eine gute Wahl getroffen. Content.de bezeichnet sich selbst als „Innovationsführer für die Erstellung von Unique Content nach Kundenwunsch“, der Autoren mit Unternehmen zusammenführt, die anspruchsvolle Texte suchen. Der Service von content.de besteht aus dem Bereitstellen von Textvorgaben einzelner Auftraggeber, die der qualifizierte Texter ohne großen Aufwand selbstständig aussuchen und bearbeiten kann.

Wie funktioniert content.de?

Content.de versorgt professionelle und ambitionierte Texter mit neuen Schreibaufträgen. Sämtliche administrativen Anforderungen wie die Auftragsbeschaffung, Rechtsgrundlagen, Rechnungserstellung und Auszahlung von Gutschriften werden von content.de kompetent erledigt. Ein Guthaben ab 10 Euro kann täglich angefordert werden.

Content.de übernimmt somit alle wichtigen Akquiseaufgaben und die wichtige Auftragsbeschaffung, sodass der selbstständige Texter sich nur noch auf das Schreiben seiner ausgesuchten Artikelvorgaben konzentrieren muss. Der Texter hat die Möglichkeit, sich bis zu 5 Aufträge zu reservieren, die er nach seinem persönlichen Zeitplan bearbeiten kann.

Damit man als Texter und Autor bei Content.de Geld verdienen kann, muss man sich zunächst einmal dort registrieren. Hierfür muss man einfach das Registrierungsformular ausfüllen und absenden. Nach wenigen Minuten erhält man eine Bestätigungsmail und schon kann man starten.

Qualität wird durch Sterne bestimmt

Wie bei den großen Küchenstars wird man bei content.de in bestimmte Kategorien eingestuft, die nach Anzahl von Sternen die Schreibqualität des Texters bestimmen. Die niedrigste Einstufung beginnt mit zwei Sternen, die höchste und beste Einstufung endet bei fünf Sternen.

Diese Einstufung entscheidet über den Verdienst des Autoren und über die Vergabe der einzelnen Aufträge. Viele Schreibaufträge beginnen oft erst ab 4 Sterne, was bedeutet, dass die Auftraggeber schon sehr auf Qualität und Rechtschreibung oder Grammatik achten.

Der Verdienst wird durch die Anzahl der Wörter bestimmt, die von dem Auftraggeber vorgegeben werden. Jedes Wort hat in jeder Kategorie einen bestimmten Geldwert. In der zwei Sterne Kategorie wird für das Wort 0,8 Cent ausbezahlt, in der fünf Sterne Kategorie wird das Wort mit 4 Cent vergütet.

Dieser Unterschied zeigt die Verdienstchancen, die in den unterschiedlichen Kategorien erzielt werden können. Aber wer entscheidet nun, in welche Kategorie der Texter eingestuft wird? Diese Einstufung wird durch einen Probetext bestimmt, der bei der Registrierung für die Redaktion geschrieben wird.

Der Probetext besteht aus rund 200 Wörtern und kann aus zwei unterschiedlichen Themenbereichen gewählt werden. Bei der Einstufung werden Inhalt und Vorgabenerfüllung, Rechtschreibung und Grammatik, Ausdrucksform und Lesbarkeit sowie Kommunikation und Termintreue bewertet.

Diese Kriterien werden auch bei jedem neuen Schreibauftrag durch die Auftraggeber bewertet, sodass sich nach mehreren geschriebenen Texten ein Bewertungsprofil des Autoren ergibt. Dieses Bewertungsprofil wird von der Redaktion herangezogen, wenn es um die Entscheidung geht, ob der Texter in eine höhere oder niedrigere Sternenkategorie eingestuft werden soll.

Gleichzeitig dient dieses Profil auch dem Auftraggeber, die Schreibqualität des Texters zu bewerten. Dies hat den Vorteil, dass man von einem Auftraggeber direkt einen Artikel zum Schreiben erhalten kann, wenn dieser mit der bisherigen Leistung zufrieden war.

Theorie und Praxis

Bei content.de hat man viele Möglichkeiten als geübter Texter, schnell und nachhaltig Geld durch Schreibarbeiten zu verdienen. Die Auftraggeber suchen gute Texte für Suchmaschinen, Online-Shops, Webseiten, Blogs oder Pressemitteilungen.

Der Texter wird bei content.de perfekt betreut. Er kann sowohl mit dem Kundensupport unklare Sachverhalte abklären, sowie auch direkt mit dem Auftraggeber kommunizieren. Fragen, die Schreibarbeiten betreffen, werden schnell, freundlich und kompetent beantwortet.

Das Kopieren von Texten ähnlicher Artikel ist nicht möglich, da die Software von content.de sofort Kopien aus dem Internet herausfiltert. Content.de legt Wert auf einzigartigen Content und darauf wird beim Schreiben der Texte besonders geachtet. Etwas unrealistisch sind die angegebenen Verdienstmöglichkeiten bei content.de.

Wer einen neuen Text schreibt, muss sich zuerst in die vorgegebene Materie einarbeiten. Oft sind aufwendige Recherchen notwendig, gerade, wenn über neue Produkte geschrieben werden soll. Diese Bearbeitungsvorgänge kosten Zeit und Geld. Auch sind nicht immer ausreichend Aufträge vorhanden, die für jeden Texter geeignet sind.

Ein realistischer Nebenverdienst liegt bei content.de zwischen 300 bis 500 Euro pro Monat. Wer mehr verdienen will, muss sehr schnell schreiben können und sich genügend Aufträge sichern, was nicht einfach ist.

Für Zuhause ein idealer Nebenverdienst

Wer nebenbei von Zuhause aus etwas Geld mit Schreibarbeiten dazuverdienen will, ist bei content.de gut aufgehoben. Hier kann der Freizeittexter sich in Ruhe seine Aufträge aussuchen und muss sich außer dem Schreiben auf keine anderen administrativen Dinge konzentrieren.

Der Profi hat bei content.de begrenzte Möglichkeiten, da es oft an Aufträgen fehlt. Vielleicht ist eine Kombination aus mehreren unterschiedlichen Textportalen die ideale Variante für den professionellen Texter.

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Du siehst, um als Texter ein volles Einkommen zu generieren, musst du dich ranhalten und auf verschiedenen Hochzeiten tanzen. Am Schluss dieses Beitrages gebe ich dir noch weitere Plattformen an, auf welchen du dich als Texter bewerben kannst.

 

Content.de aus der Sicht des Auftraggebers (also des Textsuchenden)

Ich könnte diesen Artikel jetzt noch endlos in die Länge ziehen und dir Screenshots und Erklärungen liefern. Stattdessen habe ich ein Video erstellt, in welchem ich einen Auftrag erfasse.


 

Umfassende Informationen über Content.de findest du entweder unter:

Weitere Plattformen sind:

Fazit

Mit Schreiben sofort Geld zu verdienen ist durchaus möglich. Allerdings sollte man ein Flair für sachbezogenes Schreiben mitbringen. Zudem muss man sich bewusst sein, dass je nach Plattform (beispielsweise Machdudas) noch administrativer Aufwand anfällt.

Übrigens: Texte, die ich in Auftrag geben, haben nichts mit Schreibplattform zu tun! Es handelt sich dabei lediglich um Texte für andere Webseiten (keine Blogs), zu denen mir eben das selber Schreiben zu aufwendig ist.

Wie sieht‘s aus, ist das Schreiben von Texten, beispielsweise via Content.de, etwas für dich? Oder hast du sogar schon Erfahrungen gemacht?

Schreib einen Kommentar, deine Meinung interessiert sowohl mich, als auch andere!

Weiterhin viel Spaß und auf Wiederschreiben!

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